Montag, 24. März 2014

Die Sonne scheint und ein Vogel landet einen halben Meter vor mir. Er zwitschert im Rhythmus der lachenden Kinder. Die Basilika, die sich genau in meinem Blickfeld befindet schlägt 3 mal. Ein hübsches Pärchen läuft an mir vorbei. Und noch etwas höre ich, es klingt wie ein Zombie, ich schaue mich verwirrt um. Als das nächste mal dieses Geräusch ertönt, wird es vor mir nebelig. Ich gehe einen Schritt zurück. Die kalte Scheibe meines Fensters ist beschlagen. Das Zombie Geräusch ist meine Atmung. Es holt mich zurück in die Realität. In mein Zimmer. Wie gerne ich jetzt dort draußen wäre. Aber ein Blick in den Spiegel genügt. Meine dunkel untermalten Augen, meine seltsamen Haare, die gelben und abgerissenen Fingernägel würden die Menschenmassen nur verschrecken, wie den Vogel, der jetzt abhebt und die Flucht ergreift.

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