Freitag, 9. Januar 2015

Du schliefst in meinem Bett und hast
Kratzspuren auf meiner Bettwäsche hinterlassen, 
als wäre, mich zu verlassen, das Schwierigste,
dass du in deinem Leben jemals getan hast.
Ich bin um 4 Uhr morgens aufgewacht 
zu den Streifen des Mondlichtes,
die mein vernarbtes Betttuch bedeckten,
und Ozeane ergossen sich aus meinen Augen,
während du geräuschlos weiter schliefst.  
Du hast einen schrecklichen Geschmack in meinem Mund hinterlassen
den nur starker Whisky zeitweise weg spülen konnte,
und mein Kissenbezug riecht immer noch nach
deinem Zigaretten Atem und deinen verwuschelten Haaren,
und ich schwöre, dass ich deine Silhouette
manchmal im Licht des Kühlschrankes sehe,
wenn ich auf dem Küchen Boden sitze
und darauf warte, dass etwas beginnt 
oder etwas aufhört.  

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