Donnerstag, 22. Mai 2014

Ich konnte nicht weinen, ich wollte, aber es kam nichts. Es kam niemand.
Der Zigarettenqualm stieg mir in den Augen und die Flasche die ich hielt, war so kalt, das es brannte.
Ich war so kalt, das es dich verbrannte.
Ein kleines Wunder, wie sich die Uhr einfach weiter dreht, und alles um dich herum, doch du stehst da, alleine, an irgendeiner Friedhofsmauer, neben irgendeiner Bank, vor irgendeinem toten Baum, und plötzlich wird dir klar,
deine Zeit ist abgelaufen.
Noch mehr Qualm stieg auf und noch mehr Zeit verging.
Es kam nichts. Bis auf eine Whatsappnachricht:
Mum: Es ist schon spät, wo bleibst du?
Ich: Ich weiß, dass es zu spät ist. 

1 Kommentar:

  1. Danke für deinen Kommentar und zwar nicht nur dafür, dass du in ihm meine Art zu schreiben lobst, viel mehr danke ich dir für das Verfassen, da ich dadurch deinen Blog kennenlernen durfte. Er ist großartig!

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